Friedensdemo “Die Waffen nieder!” am 8.10. in Berlin

 

Aufruf zur Friedensdemo am 8.10. in Berlin

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,

wir rufen euch zur Teilnahme an der Friedensdemo “Die Waffen nieder!” auf. Der Titel stammt von Bertha von Suttner, die mit ihrem gleichnamigen Roman die Menschen für den Frieden begeistern, aber die verantwortlichen Politiker nicht vom 1. Weltkrieg abhalten konnte. Heute muss uns das gelingen! Kommt zur Demo nach Berlin und unterstützt unsere Friedensarbeit im Siegener Zentrum für Friedenskultur.

Infos: www.friedensdemo.org

Wolfgang Popp und Bernhard Nolz

Zur Teilnahme an der Friedensdemo „Die Waffen nieder!“ am 8. Oktober in Berlin rufen das Siegener Zentrum für Friedenskultur (ZFK) und die Siegener Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF) auf. PPF gehört zu den Erstunterstützern des Aufrufs, in dem es u.a. heißt:

„Die Waffen nieder! Kooperation statt NATO-Konfrontation. Abrüstung statt Sozialabbau. Die aktuellen Kriege und die militärische Konfrontation gegen Russland treiben uns auf die Straße. Deutschland befindet sich im Krieg fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik der drastischen Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht. Dieser Politik leisten wir Widerstand. Die Menschen in unserem Land wollen keine Kriege und Aufrüstung – sie wollen Frieden. Die Politik muss dem Rechnung tragen.“

PPF-Sprecher und Friedenspreisträger Bernhard Nolz: „Krieg ist Terror. Er bringt millionenfachen Tod, Verwüstung und Chaos. Millionen von Kriegsflüchtlingen brauchen unsere Unterstützung. Der Krieg muss gestoppt werden, damit sie in ihre Heimat zurückkehren und sich am Wiederaufbau beteiligen können. Um der Kinder willen fordern wir alle Kriegsbeteiligten zum sofortigen Frieden auf.“ Information: www.friedensdemo.org

PS: Literaturcafé am Sonntag Nachmittag, 25. September 2016, 15.00 Uhr. Wolfgang Popp stellt den Skandalschriftsteller Hans Henny Jahnn vor.

 

Literaturcafé am 25.09.2016 – Hans Henny Jahnn – ein politischer Skandalautor

 

Literaturcafé am 25.09.2016 – Programmänderung

Hans Henny Jahnn – ein politischer Skandalautor

In Abänderung des Programms stellt Prof. Dr. Wolfgang Popp am 25. September 2016 um 15.00 Uhr seinen Lieblingsautor Hans Henny Jahnn vor. Die Lesung findet im Zentrum für Friedenskultur (ZFK), Kölner Str. 11, Siegen-Oberstadt statt.

Unter dem Motto „Es ist, wie es ist, und es ist fürchterlich“ wird der weithin unbekannte Schriftsteller Hans Henny Jahnn (1894 – 1959) vorgestellt.

Hans Henny Jahnn zählt in der Literaturgeschichte zu dem “produktivsten deutschen Außenseitern des 20. Jahrhunderts”. Als solcher tat er sich vor allem durch seine Romane hervor, die gekennzeichnet sind durch die Thematisierung von Sexualität und Gewalt. Dabei spielen durchweg skandalöse Männerfreundschaften eine dominante Rolle. Kulturpolitisch war er aktiv bei der Gründung der deutschen Abteilung des internationalen PEN-Clubs, in den 20-er Jahren Präsident des Kartells Hamburger Künstlerverbände und nach 1950 Mitbegründer und Präsident der Freien Akademie der Künste Hamburg. Seine Werke wurden von den Nazis verboten, er emigrierte auf die dänische Insel Bornholm. Nach dem Krieg engagierte er sich in der Bewegung gegen die Atomrüstung und Atomwirtschaft. Sowohl in der literarischen Welt wie in den Medien wurde er ebenso verteufelt wie hoch gelobt.

Zentrum für Friedenskultur (ZFK), 0271-20596

 

Lesung – 9/11twenty16 – Von der Suche nach einem verschollenen Film

Literatur Extra Lesung

Sonntag 11. September 2016 15.00 Uhr

Zentrum für Friedenskultur (ZFK) Kölner Str. 11 Siegen-Oberstadt

9/11twenty16

Bernhard Nolz liest aus seiner Erzählung 9/11twenty16. Von der Suche nach einem verschollenen Film.

Die Anschläge von New York am 11.09.2001 haben auch in Siegen Spuren hinterlassen. Ein Dokumentarfilm über die damaligen Ereignisse gilt als verschollen. Bernhard Nolz hat die Filmhandlung rekonstruiert und in eine erfundene Rahmenhandlung eingebettet.

Zu den handelnden Personen gehören u.a. ein Lehrer, ein Student, ein Schüler, ein Bundestagsabgeordneter, ein Bundeskanzler, ein Rechtsanwalt, ein Professor und eine Pfarrerin.

Was war eigentlich los in Siegen nach dem 11. September 2001? Was wird heute von damals erzählt und was verschwiegen? Was zeigt der verschollene Film, den der Autor zu rekonstruieren versucht? Was hat die Spurensuche 2001 und 2016 ergeben?

Wer kann weiterhelfen bei der Suche nach der Wahrheit und der Annäherung an die Wirklichkeit?

 

Bernhard Nolz verlässt Die Linke

 

Bernhard Nolz verlässt Die Linke

„Der Antikriegstag (1. Sept.) erscheint mir als das richtige Datum, öffentlich bekannt zu geben, dass ich nach über 10-jähriger Mitgliedschaft aus der Partei Die Linke ausgetreten bin.

Der Hauptgrund ist darin zu sehen, dass der Kreisvorstand Die Linke Siegen-Wittgenstein seit Jahren einen Kleinkrieg gegen das Zentrum für Friedenskultur (ZFK) und gegen die Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF) führt, deren Bundessprecher ich bin.

Statt gemeinsam mit uns für Gewaltlosigkeit und für die Solidarität der Völker einzutreten, orientiert sich der Kreisvorstand an den Gewalt-bereiten Antideutschen. Die sind eine sektiererische Minderheit innerhalb der Partei Die Linke, die alle verteufelt, die Kritik am Kapitalismus und an seinen Vernichtungskriegen äußern.

Ich will auch nicht länger darüber schweigen, wie intolerant und diskriminierend sich Mitglieder des Kreisvorstands Die Linke Siegen-Wittgenstein mir und anderen Parteimitgliedern gegenüber verhalten haben. Dazu gehörte auch der Versuch, mich aus der Stadtratsfraktion Die Linke raus zu mobben. Selbst als das Verwaltungsgericht Arnsberg dem ein Ende gesetzt hatte, gelang es dem Fraktionsvorstand nicht, die Regeln der Rechtsstaatlichkeit anzuerkennen. Die Hetze gegen Andersdenkende in Partei und Fraktion wurde weiter betrieben. Es bleibt zu hoffen, dass die Partei Die Linke Siegen-Wittgenstein zum gegenseitigen Respekt und zum Frieden zurückfindet.“

Am Antikriegstag 2016 nimmt Bernhard Nolz an der Verleihung des diesjährigen Aachener Friedenspreises teil, der ihm 2002 verliehen wurde. Die diesjährigen Preisträger sind die Initiative Freie Heide und die türkischen Wissenschaftler, die sich schon vor dem Putsch für Demokratie und Menschenrechte in der Türkei eingesetzt haben.