Vortrag von Bernhard Nolz: “Kunst-Frieden-Kultur” am 6. April 2017

 

Vortrag: Kunst-Frieden-Kultur am 6. April 2017

Am Donnerstag, 6. April 2017, um 19.00 Uhr hält der Friedenspädagoge und Friedenspreisträger Bernhard Nolz in der Städtischen Galerie Haus Seel, Kornmarkt 20, Siegen einen Vortrag zum Thema: Kunst – Frieden – Kultur. Darin will er der Frage nachgehen, was Künstlerinnen und Künstler zum Frieden beitragen können.

Bernhard Nolz: „In meinem Vortrag versuche ich in pointierter Weise aufzuzeigen, welche Beiträge die Kulturschaffenden zur Entwicklung einer Friedenskultur kommunal und global leisten können. Angesichts der Ausweitung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr und einer fortschreitenden Militarisierung des gesellschaftlichen Lebens stellt sich die Frage, ob und wie Künstlerinnen und Künstler sich solidarisch gegen Krieg und Ungerechtigkeit engagieren können.

Außerdem halte ich als Überraschung noch eine Filmsequenz bereit, mit der ich eine Verbindung zwischen der Friedensarbeit in Siegen und der Stadt Kiel herstelle, dem Wohnort des Künstlers René Schoemakers, dessen Arbeiten im April im Haus Seel gezeigt werden.“

Bernhard Nolz, Zentrum für Friedenskultur (ZFK), Kölner Str. 11, Siegen-Oberstadt, 0171-8993637, nolzpopp@web.de, www.friedenspaedagogen.de

 

Literaturcafé am 26. März – Montesquieu, Phliosoph der Aufklärung

 

Montesquieu – Philosoph und Dichter

Am 26. März 2017 um 15.00 Uhr wird im Literaturcafé am Sonntag Nachmittag der Philosoph und Dichter Montesquieu vorgestellt. Jürgen Simon wird erläutern, worin die damalige und heutige Bedeutung dieses Repräsentanten der französischen Aufklärung liegt. Die Veranstaltung findet im Zentrum für Friedenskultur (ZFK), Kölner Str. 11, Siegen-Oberstadt statt.

Charles de Secondat, Baron de Montesquieu (1689 – 1755), neben Voltaire, Diderot und Rousseau der Repräsentant der französischen Aufklärung, war Parlamentspräsident, Akademie-Direktor und Mitglied der “Akademie francaise”. Er lebte auf seinem Schloss bei Bordeaux und viele Monate des Jahres in Paris. Dort war er Mittelpunkt der berühmten literarischen intellektuellen Salons.

Weltruhm erlangte er 1721 mit den „Persischen Briefen“: fiktive, faszinierende Harems-Geschichten, in denen er scharfe Kritik am französischen Staat mit Witz und sprachlicher Eleganz übte.

Auf einer dreijährigen Reise durch Europa sammelte er Stoff für sein Hauptwerk „Vom Geist der Gesetze“. Seine „Klima-Theorie“ darin fand große Aufmerksamkeit, und sein Modell der Gewaltenteilung wurde zum Vorbild für die französische und amerikanische Verfassung.

Die Literaturreihe unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Popp steht in diesem Jahr unter dem Motto „Vergessene Autorinnen und Autoren in Ost und West“. Info: 0271-20596, www.friedenspaedagogen.de