Nachtrag zum 9. November: Literarische Zeitzeugen

Literarische Zeitzeugen des Holocaust

Am 9. November jeden Jahres erinnern wir uns der so genannten Reichskristallnacht, der Pogromnacht, in der die deutschen Faschisten mit der Vernichtung der europäischen Juden begannen.

Das Zentrum für Friedenskultur (ZFK) nimmt den 9. November dieses Jahres zum Anlass, auf ein Buch hinzuweisen, dass der vor einem halben Jahr verstorbene Wolfgang Popp zusammen mit Bernhard Nolz heraus gegeben hat: Leben im Zeichen von Verfolgung und Hoffnung. Jüdische Autorinnen und Autoren in der neueren deutschen Literatur (LIT Verlag Berlin 2013).

Im Buch werden 18 deutschsprachige jüdische Autorinnen und Autoren und ihre literarischen Werke mit ausführlichen Textbeispielen und biographischen Angaben vorgestellt. In unterschiedlicher Weise erzählen sie vom Leben im Zeichen von Verfolgung und Hoffnung.

Im Vorwort schreiben die Herausgeber: „Das Buch geht davon aus, dass Literatur nach wie vor ein wirksames Medium ist, Geschichte erfahrbar zu machen, historische Vorgänge verstehbar aufzuarbeiten, selbstständiges historisches Bewusstsein der Lesenden zu fördern. […] Die Autorinnen und Autoren entwickeln unterschiedliche Perspektiven auf einen zentralen Erfahrungshorizont: Die Erfahrung, als Juden den Holocaust, die Shoa, den NS-faschistischen Massenmord überlebt zu haben. Die Unterschiedlichkeit der Perspektiven ergibt sich daraus, in welchen Situationen ihnen dies Überleben gelungen ist.“

Das Buch eignet sich besonders für den Einsatz in der Schule, da es gut verständlich geschrieben ist und 18 literarische Zeitzeugen zu Wort kommen.

Mitherausgeber Bernhard Nolz, Friedens- und Zivilcourage-Preisträger, kommt auf Einladung gerne in die Schulen, um von der Entstehungsgeschichte des Buches zu berichten und einzelne Autor*innen vorzustellen. 0171-8993637, nolzpopp@web.de

 

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