Zum Antikriegstag – Für Frieden und Völkerverständigung

Für Frieden und Völkerverständigung

Zum Antikriegstag (1. September) erheben die Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF) und das Siegener Zentrum für Friedenskultur (ZFK) gemeinsam ihre Stimme für Abrüstung und Frieden in der Welt.

Die beiden Organisationen fordern die Bundesregierung (CDU/CSU/SPD) auf, den Wehretat nicht weiter zu erhöhen, sondern stattdessen mehr Geld zur Verfügung zu stellen für den Umweltschutz, für den sozialen Wohnungsbau, für die Bildung und für die Alten- und Krankenpflege. Die Mehrausgaben in diesen Bereichen kämen allen Menschen in den Kommunen zugute und sicherten die Zukunft unserer Kinder.

Bernhard Nolz, ehrenamtlicher Sprecher beider Organisationen: „Wir sind besorgt über die Kriegsvorbereitungen Deutschlands und der anderen NATO-Staaten gegen Russland. Viele Menschen und Organisationen im Siegerland, wozu auch das ZFK gehört, haben sich seit Jahrzehnten um den Abbau von Feindbilder bemüht und sich für die Völkerfreundschaft eingesetzt, insbesondere auch mit Russland. Deshalb erwarten wir von der Bundesregierung, dass sie umgehend die Sanktionen gegen Russland beendet und den freien Reiseverkehr wieder herstellt.“

Im Hinblick auf die Verantwortung für eine friedliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen verlangen die Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden zum Antikriegstag 2018 von der Bundesregierung, dass sie nun endlich die Bestimmungen der Kinderrechtskonvention einhält und nicht länger Kinder bzw. Jugendliche als Soldaten bei der Bundeswehr aufnimmt.

Bernhard Nolz: „Diese Missachtung des Völkerrechts muss ein Ende haben. Als Friedenspädagoge wünsche ich mir darüber hinaus, dass die Bundeswehr ihre Werbeveranstaltungen an den Schulen für Kriegseinsätze und für den Dienst mit der Waffe zukünftig unterlässt.“

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