Deutsch-russische Völkerverständigung

Mit einer Fülle von Eindrücken ist Bernhard Nolz, Sprecher der Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden (PPF), aus Russland nach Siegen zurückgekehrt.
Bernhard Nolz: „Ich habe an der Universität von Welikij Nowgorod, einer russischen Großstadt 180 km südöstlich von St. Petersburg, einen Vortrag zur Friedensbewegung und zur Friedenserziehung gehalten und am dortigen Deutsch-Russischen Forum „Brücken bauen“ teilgenommen.“
Am beeindruckendsten fand der Friedenspädagoge die Gespräche mit Studentinnen und Studenten der Universität Nowgorod sowie die studentischen Beiträge in den Workshops des Forums. Sie lassen sich wie folgt zusammenfassen: Die russische Jugend ist friedensliebend, weltoffen und wissbegierig. Die Nowgoroder Studenten setzen große Hoffnungen in einen freien Wissens- und Gedankenaustausch und in freundschaftliche Begegnungen mit Studierenden und Lehrenden aus den EU-Ländern. Sie haben ein großes Interesse an anderen europäischen Sprachen und an den vielfältigen Kulturen des europäischen Kontinents, zu dem sie Russland wie selbstverständlich dazu rechnen.
Bernhard Nolz: „Die deutsche Politik steht meines Erachtens in der Verantwortung, alles daran zu setzen, dass keine neuen und alten Feindbilder gepflegt werden und die Jugend Europas in Frieden und Freundschaft zusammenleben kann. Die vielen Initiativen in Siegen-Wittgenstein zur Völkerverständigung sind richtungsweisend für eine Arbeit am Frieden in der Welt.“

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